FrauenSportTag 2026

Am 11.04.2026 findet von 9:00 bis 16:00 Uhr der FrauenSportTag in der Oberschule Deegfeld statt.

Euch erwartet ein abwechslungsreicher Tag mit vielfältigen Bewegungsangeboten, neuen sportlichen Impulsen und der Möglichkeit, unterschiedliche Sportarten kennenzulernen. Ganz gleich, ob Anfängerin oder bereits sportlich aktiv – im Mittelpunkt stehen Freude an Bewegung, Gemeinschaft und Inspiration für den eigenen Alltag.

Seid dabei und erlebt einen aktiven Tag in motivierender Atmosphäre. Wir freuen uns auf euch!

Anmeldung: FrauenSportTag

Fördermöglichkeiten des LSB im Überblick: Der Jahresflyer 2026 ist da!

Der Jahresflyer mit den Fördermöglichkeiten des LSB und der Sportjugend ist online. Kompakt und übersichtlich führt er die Unterstützungsmöglichkeiten in verschiedenen Themenfeldern für 2026 auf. Förderinhalte, Rahmenbedingungen, Umfang und natürlich die Förderzeiträume – alle wichtigen Infos auf einen Blick. Das Beste ist: In der digitalen Version des Flyers sind weiterführende Infos und der Weg zur Antragstellung direkt verlinkt.

Der Link zum Flyer: 20260115_broschuere_lsb-foerderprogramma_final02_s24_korr.pdf

Bürokratieabbau bei den Richtlinien, Stärkung des Ehrenamts, mehr Freiraum für Vereine!

Zum Jahreswechsel sind bundesweit weitreichende steuerliche und rechtliche Änderungen in Kraft getreten, die insbesondere Sportvereine und ehrenamtlich Engagierte betreffen. Viele der Anpassungen sind Teil des Steueränderungsgesetzes 2025, das am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist und Vereine in ihrer täglichen Arbeit spürbar entlasten soll.

1. Stärkung des Ehrenamts – Erhöhung der Pauschalen

Ein zentraler Punkt der Reform ist die bessere Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit. Das betrifft vor allem die Ehrenamtspauschale: Die steuerfreie Pauschale für nebenberuflich ehrenamtlich Tätige steigt von bisher 840 € auf 960 € pro Jahr.

Übungsleiterpauschale: Auch die spezielle Pauschale für Trainer*innen, Übungsleiter*innen und ähnliche Tätigkeiten wird von 3.000 € auf 3.300 € pro Jahr erhöht.

Diese Pauschalen ermöglichen es Ehrenamtlichen, bestimmte Aufwandsentschädigungen steuerfrei zu erhalten. Die Erhöhung schafft finanziellen Spielraum, mit dem Vereine ihre Engagierten – z. B. Trainer*innen, Betreuer*innen, Vorstandsmitglieder, Organisationstalente – besser honorieren können, ohne dass Steuer- oder Sozialabgaben anfallen.

Ehrenamtliche sollten in ihren Steuererklärungen darauf achten, dass sie diese Pauschalen korrekt angeben, um die steuerlichen Vorteile voll nutzen zu können.

2. Mehr Freiraum und weniger Bürokratie für Vereine

Das Reformpaket enthält darüber hinaus mehrere für Sportvereine relevante Verbesserungen. Unter anderem die Anhebung der Freigrenzen: Einnahmen aus wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben bleiben bis zu 50.000 € jährlich steuerfrei, wenn sie nicht über besondere Zweckbetriebe hinausgehen. Zeitnahe Mittelverwendung: Vereine mit Einnahmen bis 100.000 € müssen ihre Mittel nicht mehr zeitnah verwenden, was Planung und Investitionen erleichtert.

Photovoltaikanlagen & Nachhaltigkeit: Die Nutzung von Photovoltaik und ähnlichen Anlagen gilt nicht mehr automatisch als schädliche wirtschaftliche Tätigkeit und gefährdet damit nicht den gemeinnützigen Status.

Diese Regelungen reduzieren administrative Hürden und stärken die finanzielle und organisatorische Handlungsfähigkeit vieler Sportvereine.

Auch der LandesSportBund Niedersachsen hat mit den Richtlinien für das Jahr 2026 einen Paradigmenwechsel hin zu einer bürokratiearmen Vertrauensverwaltung für den Sport in Niedersachsen eingeleitet. Die Richtlinien, die zum Beispiel die Verteilung von Fördergeldern regeln, setzen durch die Neukonzeptionierung auf Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung.

3. Anerkennung von E-Sport als gemeinnütziger Zweck

Ebenfalls neu: E-Sport wird künftig steuerrechtlich dem Sport gleichgestellt. Damit wird E‑Sports ausdrücklich als gemeinnütziger Zweck anerkannt.

ABER: Die Wirkung beschränkt sich auf das Gemeinnützigkeitsrecht. Andere Rechtsbereiche bleiben unberührt. Damit erhalten Vereine, die E-Sport-Angebote machen oder aufbauen möchten, eine klare rechtliche Grundlage. Das eröffnet dem organisierten Sport neue Entwicklungsmöglichkeiten, insbesondere mit Blick auf junge Zielgruppen. Hinsichtlich der Gemeinnützigkeit des E-Sports findet der Jugendschutz weiterhin Berücksichtigung. So sollen gewaltverherrlichende Spiele nicht unter die Gemeinnützigkeit fallen.

„Grafschaft Run“ pflanzt 2.000 Bäume – Aufforstung im Bentheimer Wald gestartet

Mit großer Resonanz ist der erste vom KreisSportBund (KSB) Grafschaft Bentheim initiierte
„Grafschaft Run“ im Mai dieses Jahres zu Ende gegangen. Ziel der sportlichen Mitmachaktion
war es, durch vielfältige Bewegungsaktivitäten innerhalb eines Monats die Pflanzung von
2.000 Bäumen im Kreisgebiet zu ermöglichen. Dieses Ziel wurde deutlich früher als erwartet
erreicht: Rund 1.800 Teilnehmende trugen mit ihrem Engagement zum Erfolg der Aktion bei.
Insgesamt wurde im Aktionsmonat Mai 2025 eine Gesamtdistanz von nahezu 200.000
Kilometern in 27.723 Stunden absolviert. Die CO2 Einsparung betrug umgerechnet 3.269kg.
Die Teilnehmenden verzeichneten dabei im Durchschnitt eine Bewegungszeit von 208
Minuten pro Woche, so dass die von der Weltgesundheitsorganisation vorgegebene
Bewegungszeit sogar übertroffen wurde.
Die Bewegungsangebote waren bewusst niedrigschwellig angelegt, um möglichst viele
Menschen zur Teilnahme zu motivieren. „Uns war wichtig, dass nicht nur Ausdauersportler
mitmachen. Wir wollten einen Anreiz für alle schaffen, sich im Alltag mehr zu bewegen“,
erläutern Jana Strathmann und Tanja Keuter vom KSB Grafschaft Bentheim. So standen neben
den klassischen Aktivitäten wie laufen, schwimmen oder Fahrrad fahren viele weitere
Auswahlmöglichkeiten wie beispielsweise Spazieren mit Kind, Kanu fahren, Skateboard,
Barfußlauf oder schlicht Gartenarbeit zur Verfügung.
Das nun sichtbare Ergebnis dieser Initiative wurde am Freitag, 12. Dezember, in Schüttorf
umgesetzt: Hinter dem Annaheim pflanzten Helferinnen und Helfer im Rahmen einer
gemeinsamen Aktion 175 junge Bäume. Unter fachlicher Anleitung von Antje Lübbers von der
Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim wurden die Setzlinge, die gezielt auf die
Bodenbeschaffenheit abgestimmt wurden, in den Morgen- und Vormittagsstunden in die Erde
gebracht. Die verbleibenden 1.825 Bäume werden in den kommenden Wochen von einem
beauftragten Forstunternehmen auf derselben Fläche gepflanzt, die künftig von der
Naturschutzstiftung bewirtschaftet wird. „Wir freuen uns sehr über das Engagement des
KreisSportBundes. Hier werden Nachhaltigkeit, Umweltbildung und Bewegung in vorbildlicher
Weise miteinander verbunden“, sagt Lars Diekmann von der Naturschutzstiftung, der das
Projekt eng begleitet und fachlich unterstützt hat.
Darüber hinaus entsteht im Zuge des „Grafschaft Run“ ein „Grünes Klassenzimmer“. In
Zusammenarbeit des KSB mit dem BUND, der Samtgemeinde Schüttorf und der
Naturschutzstiftung wird auf einer Fläche der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde
Schüttorf – in unmittelbarer Nähe zum Aufforstungsgebiet – ein Lernort im Freien
eingerichtet. Schulen, Kindergärten sowie Jugendgruppen der Kirche sollen ihn künftig für
Unterricht in der Natur und unmittelbare Umwelterfahrungen nutzen können.
Unterstützt wurde die Pflanzaktion unter anderem von der vierten Klasse der Evangelischen
Grundschule Schüttorf, von Achtklässlerinnen und Achtklässlern der Oberschule Schüttorf
sowie von der Model GmbH, dem erfolgreichsten teilnehmenden Unternehmen des
„Grafschaft Run“. Mit Luisa Stülke vom Amt für regionale Landesentwicklung und Inga
Groenke von der Lokalen Aktionsgruppe waren zudem zwei Vertreterinnen der LEADER-Region vor Ort, ohne deren finanzielle Unterstützung das Projekt in dieser Form nicht hätte
realisiert werden können. Als weiterer wichtiger Förderer konnte die Bingo Umweltstiftung
gewonnen werden, die bereits zahlreiche Umweltprojekte in der Region unterstützt hat.
Ob es nach der erfolgreichen Premiere im kommenden Jahr eine zweite Auflage des
nachhaltigen „Grafschaft Run“ geben wird, hängt maßgeblich von der weiteren Finanzierung
durch Fördermittel und Sponsoren ab. Wünschenswert wäre eine Fortsetzung – darin waren
sich alle Projektpartner einig.

„SOZIALE TALENTE“ – Wir wollen junge Menschen fördern!

In vielen Vereinen übernehmen Jugendliche und junge Erwachsene Verantwortung, leiten Gruppen, organisieren Angebote oder unterstützen ehrenamtlich im Hintergrund. Dieses freiwillige Engagement ist unverzichtbar und verdient besondere Wertschätzung.

Vereine können bis zu zwei junge Engagierte zwischen 15 und 26 Jahren nominieren, die sich in leidenschaftlicher Weise für ihren Sportverein einsetzen. Alle Nominierten werden zu einer „Dankeschön“-Veranstaltung mit feierlicher Preisverleihung eingeladen, bei der ihre Leistungen sichtbar gemacht und gewürdigt werden.

Mit diesem neuen Format möchten wir zeigen: Junge Menschen bewegen den Vereinssport – und wir sagen Danke.

Nach der Nominierung werden im Januar und Februar Interviews mit allen Teilnehmenden geführt und kurze Vorstellungsvideos produziert. Diese werden sowohl auf den Social-Media-Kanälen des KSB als auch auf der KSB-Homepage veröffentlicht. Zusätzlich ist eine Berichterstattung in den Grafschafter Nachrichten geplant.

Auf der Homepage des KSB werden die Nominierten außerdem mit einem Steckbrief präsentiert. Dort findet auch die Abstimmung statt: Die Stimmen des Online-Votings und die Juryentscheidung fließen zu gleichen Teilen (50:50) in das Endergebnis ein. Nach Abstimmungsschluss werden insgesamt drei Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt.

Unter diesem Link könnt ihr junge, engagierte Mitglieder eures Vereins nominieren:

https://ksb-grafschaft-bentheim.de/vorschlag-soziales-talent/

Einsendeschluss ist der 16.01.2026