Mehr Bewegung im Schulalltag: 16 neue Bewegungscoaches des Kreissportbundes starten an Schulen
Kreissportbund qualifiziert Freiwillige für ihren Einsatz an Schulen in der Grafschaft Bentheim
Mit Beginn des neuen Schuljahres sind 16 Bundesfreiwilligendienstleistende (BFDler) als Bewegungscoaches an Schulen in der Grafschaft Bentheim im Einsatz. Das vom Kreissportbund Grafschaft Bentheim initiierte Projekt verfolgt das Ziel, mehr Bewegung in den Schulalltag zu bringen und Schulen insbesondere im Ganztagsbereich aktiv zu unterstützen.
Die Freiwilligen werden an vier Tagen pro Woche an Grund- und weiterführenden Schulen eingesetzt. Dort begleiten sie den Sportunterricht, unterstützen Bewegungsangebote im Ganztag und gestalten aktive Pausenformate. Ein weiterer fester Bestandteil ihrer Tätigkeit ist die Entwicklung und Umsetzung eigener Bewegungsprojekte an den Schulen.
Um optimal auf ihre Aufgaben vorbereitet zu sein, durchliefen die 16 Freiwilligen bereits in den Sommerferien eine vierwöchige Qualifizierungsphase. In dieser Zeit erwarben sie wichtige Grundlagen für ihre spätere Tätigkeit. Dazu gehörten unter anderem die Jugendleiter-Card (Juleica), die Übungsleiter-C-Lizenz sowie eine Schwimmhelferausbildung. Ergänzt wurde die Ausbildung durch weitere Schulungen, beispielsweise in den Bereichen Pädagogik, Sozialkompetenz und Gruppenleitung.
„Unsere Bewegungscoaches leisten einen wertvollen Beitrag für mehr Bewegung, Gesundheit und Freude im Schulalltag. Gleichzeitig erhalten die jungen Menschen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und wichtige Erfahrungen für ihren weiteren Berufsweg zu sammeln“, erklärt der Kreissportbund Grafschaft Bentheim.
Seit dem Start des Projekts wurden bereits zahlreiche Bewegungsangebote an Schulen umgesetzt. Dazu zählen bewegte Pausen, Bewegungsparcours, Pausenligen sowie vielfältige Sport- und Aktionsangebote, die den Schulalltag bereichern und die Bewegungsfreude der Kinder und Jugendlichen fördern.
Für viele der Freiwilligen stellt der Bundesfreiwilligendienst zugleich eine wichtige Orientierung für die berufliche Zukunft dar. Insbesondere junge Menschen mit Interesse an Lehramt, Sozialer Arbeit, Sportmanagement, Sportwissenschaft oder vergleichbaren Berufsfeldern erhalten wertvolle Einblicke in die praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Neben den Bewegungscoach-Stellen an Schulen bietet der Kreissportbund außerdem zwei Bundesfreiwilligendienstplätze direkt in seiner Geschäftsstelle an. Dort unterstützen die Freiwilligen unter anderem die Vereinsberatung, Projektarbeit, Veranstaltungsorganisation sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes.
Mit dem Projekt „Bewegungscoaches“ verbindet der Kreissportbund zwei wichtige Ziele: die Förderung von Bewegung im Schulalltag und die Qualifizierung junger Menschen für ihr zukünftiges Berufsleben. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag für die Bildungs- und Sportlandschaft in der Grafschaft Bentheim.